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Wir* wollen ein Netzwerk schaffen, um eine höhere Präsenz von Unter-/Falschrepräsentierten in den Darstellenden Künsten zu gewährleisten. Dabei wollen wir* insbesondere Menschen mit ähnlichen Erfahrungen hinsichtlich Machtstrukturen im Theaterbetrieb zusammenbringen. Ausgangspunkt für die Gründung der ISaT war die Erkenntnis, dass als unangenehm empfundene Arbeitssituationen keine Einzelfälle, sondern strukturell bedingt sind. Die durch den Austausch über Erfahrungen mit Unterdrückung und Ausgrenzung erhaltene Rückmeldung, nicht alleine da zu stehen, kann das Selbstbewusstsein (wieder) stärken und Handlungsmöglichkeiten eröffnen. Daher wollen wir* als Erstes Theatermacher*innen zusammenbringen und Räume schaffen, um miteinander zu sprechen. Wir* wollen der Vereinzelung entgegenwirken und strukturelle (Unterdrückungs-)Mechanismen als solche – und nicht als Problem individueller Arbeiter*innen – erkennbar und erfahrbar machen.

Dies wollen wir* mithilfe von verschiedenen Veranstaltungen erreichen. Dabei ist für uns der Aspekt der Dezentralität wichtig. So sollen Netzwerktreffen an verschiedenen Orten im gesamten deutschsprachigen Theaterraum stattfinden (Stichwort: Die Solidarität kommt zu dir!). Beim Aufbau des überregionalen Netzwerkes möchten wir* eine Bestandsaufnahme machen und möglichst viele unterschiedliche Erfahrungsberichte zu struktureller Gewalt im Theater sammeln, um daraus Handlungsmöglichkeiten abzuleiten. Parallel dazu bauen wir* eine Website auf, über die auch ortsunabhängige Vernetzungs- und Austauschmöglichkeiten entstehen sollen. Weiterhin möchten wir* mit Mentor*innen und Mediator*innen zusammenarbeiten, zu denen durch Treffen und Webseite Kontakt hergestellt werden kann.

In weiteren Schritten möchten wir* Workshops – in Person und als Webinare – zu Empowerment und alternativen Arbeitsstrukturen entwickeln und anbieten, als eigene Veranstaltungen, aber auch im Rahmen von Festivals und zu anderen Gelegenheiten. Des Weiteren möchten wir* Kontakt zu Institutionen und Theater-Leitungen sowie politischen Entscheidungsträger*innen aufnehmen und gemeinsam mit diesen an konkreten Umsetzungsmöglichkeiten arbeiten. Darüberhinaus möchten wir* (Theater-)Institutionen strategische Beratung anbieten.

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